Montag, 8. Juni 2009

Memorys of Germany are memorys of you...


Endlich mal wieder um ein Feuer rumsitzen, das wollten wir schon länger. Nachdem aus dem Funkenfeuer (mir aus der Kindheit bekannter Brauch aus dem Allgäu) schon nichts wurde, das Osterfeuer im Schnee versank und wir auch während der "Tau-Matsche" keine Lust mehr hatten, war doch am Freitag ein guter Zeitpunkt. Wichtigste Voraussetzung: Kein Wind, war erfüllt, Grundstück rund herum war ja gerade frisch gegruppert, also auch keine Brandgefahr durch Stroh, die Farmer rund herum zünden ja gerade auch wieder die Felder an (dazu auch noch ein Bericht in Kürze), also nicht auffällig (dachte ich zumindest), also unsere Paletten von der Schlammschlacht (siehe Berichte vom März) zum anderen, gesammelten Holz dazu und los ging's. Gott sei Dank war da auch noch eine Flasche Rotwein da, die ja bekanntlich gut zum Feuer passt.
Ich kann Euch sagen, das war echt mal wieder schön. Wir hätten gerne unsere Freunde aus Deutschland, die immer mal wieder zum Grillen, Sonntagsfrühstück oder Schweinsbratenessen da waren dabei gehabt, aber so haben wir auf Euch getrunken und an Euch gedacht.
Allerdings waren wir nicht so unentdeckt wie wir dachten. Ein Nachbar aus Sedley kam relativ bald nach entzünden des Feuers um anscheinend zu schauen ob was passiert ist, leider hat er auf unser winken nicht reagiert. Aber wir haben Randy, den Schweisser und Farmer kennen gelernt. Der hat vom Highway unser Feuer gesehen und sich auch gedacht, er schaut mal kurz, ob was ernstes ist und Randy hat auf unser Winken reagiert. Die Wahl zwischen Rotwein und Rum-Coke viel kanadisch auf letzteres, mit nicht so viel Coke natürlich- Appleton-Estate Rum, offizielles Getränk bei uns seid H. und E. in Jamaika waren und mir eine Flasche mitgebracht haben. War aber eine gute Wahl, dadurch war für mich mehr Rotwein übrig ;-)

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