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Donnerstag, 11. Juni 2009

Ein Prosit der Gemütlichkeit!


Gestern war ich das erste Mal am deutschen Stammtisch in Regina. Im German Club in der St. John Street (hier ein Foto vom Mosaic). Ich bin durch Zufall darauf gestoßen, weil ich beim Baden in einem wunderschönen Schwimmbad in Regina (Sandra-Schmirler-Center) Harald kennen gelernt habe. Harald, der 1968 ausgewandert ist (wie er sagt mit süßen 18 Jahren) und an der Uni von Regina als Werkzeugmacher arbeitet.
Der Stammtisch ist echt nett, es gibt sogar Erdinger Weißbier und man spricht "Denglisch" weil man echt nach so langer Zeit nicht mehr merkt, ob man Deutsch oder Englisch redet. Da Englisch die Gewohnheit ist, verfallen die Stammtischbesucher aber eher immer wieder in das Englische.
Interessant sind immer wieder die farbigen Erinnerungen, die alle Protagonisten gleichermassen haben: Weihnachten, Ostern und das gute Essen und alles viel heimeliger und feierlicher. Weg will keiner mehr, alle haben irgendwie schon ziemlich Erfolg gehabt, jedoch fahren viele deutsche Autos und fliegen doch regelmäßig nach Deutschland um zumindest mal wieder was gscheites zu beißen.
Ich für meinen Teil bin auch immer hin und her gerissen, weil z.B. der Kemptener Wochenmarkt oder vor allem erst der Ravensburger Wochenmarkt mit Ihren Bioland Ständen und Italienischen Leckereien und lecker riechendem Brot und Käse und Kräutern und.........
ich muß schnell weg, hab Hunger bekommen.

Sonntag, 7. Juni 2009

Happy Mosaic!

Wolltest Du nicht schon immer mal wissen, was die Mitbürger aus fremden Ländern für eine Kultur haben und was die so essen? Regina hat eine geniale Möglichkeit dafür geschaffen, sie heißt Mosaic.
Die Veranstaltung geht über Donnerstag und Freitag Abend bist Mitternacht und am Samstag Nachmittag bis Mitternacht. Worum es geht? Ganz einfach eigentlich. Viele Ausländer haben sich in Heimat- bzw. Kulturvereinen zusammen getan und pflegen so die Erinnerungen und das erlebte Brauchtum an Ihre Heimat.
Sie haben oft richtig schöne Vereinshäuser gebaut, in denen regelmäßig Treffen oder Veranstaltungen stattfinden. Am Mosaic-Wochenende werden drei sich einmal überschneidende Busrouten geschaffen, die die Vereinshäuser anfahren. Man bekommt ein Büchlein, wo die einzelnen Vereinsstationen kurz vorgestellt werden, das Essen und die Veranstaltungen kurz beschrieben werden und das Büchlein gilt gleichzeitig als Eintritts- und Buskarte und wird an den einzelnen Stellen mit einem schönen Vereinsstempel abgestempelt.
So pilgert man also von Vereinshaus zu Vereinshaus und genießt die Landestypischen Speisen, Getränke und Darbietungen
.
Der Deutsche Club war wohl besonders begehrt

wegen Bier, Sauerkraut und Würstel, aber die vollsten waren Latein-Amerika und Caribik.