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Samstag, 4. April 2009

Harte Woche


Diese Woche war echt ganz schön anstrengend! Wir haben alle Rigips (drywall) geschliffen wie die Weltmeister und nach ein paar Stunden (besonders beim Decke schleifen) tun einem schon ganz schön die Arme weh! Das gute bei lauter Männern auf der Baustelle ist, dass keiner Schwäche zeigen will und wir so alle tapfer geschliffen und geschliffen haben. Ziel war, zum Wochenende soweit fertig zu sein, dass der Taper (der eigentlich alles spachteln und schleifen sollte, aber das Haus wie alle Handwerker total unterschätzt hat)die Decken mit einer Art gespritzten Rauhfaser (texture)abzuschließen. Der Taper kommt immer drei Tage und 5 Tage ist er woanders, daher muss man jede Stunde nutzen. Wir haben allein zwei Tage lang das Haus gekehrt, gesaugt, abgeblasen und damit soweit es ging Staubfrei gemacht, damit J. die Grundierung spritzen kann, auf die dann die Textur gespritzt wird. Wir haben es echt geschafft, in grandioser "German Leistung" fertig zu werden, nur kam der Taper leider nicht wegen einer angeblichen Ein-Tages-Krankheit.

Freitag, 27. März 2009

Ich hab's getan (Speziell für Axel und Cetin)

Tja liebe Leser, ich hab es einfach nicht ausgehalten vor Neugier. Ich wollte es wissen und  hab's probiert und es ging unerwartet gut. Was ich getan hab? Siehe unten:

Wer mich etwas besser kennt, weiß dass ich mit Höhen so meine Probleme habe, deswegen bin ich doppelt stolz! Es ist zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man etwas geübt hat, macht es richtig Spass und die Arbeit geht wesentlich schneller. 

Na Axel? Da kommen doch Erinnerungen an alte Zeiten, oder?




Donnerstag, 26. März 2009

Kleiner Ausflug in die Noramerikansiche Trockenbautechnik

Für meine Freunde Axel P. und Cetin S. und alle Technik begeisterten Freunde und Heimwerker.





so gehts weiter:




nicht in Deutschland erlaubt, Dank Berufsgenossenschaft!:

Was soll denn das?

Wir haben uns wohl zu früh gefreut! Hat es doch glatt gestern 15 cm neu geschneit. Es war ziemlich unangenehm, weil wir noch spät unterwegs waren und die Lichter am alten Jeep Cherokee einfach nicht so gut sind. 80 km Heimfahrt und kein einziges Auto ist uns entgegen gekommen, soviel zur Bevölkerungsdichte in Saskatchewan. 
Was auch angenehmer ist, bei wildem Schneetreiben und extrem Glatteis auf Teilen der geteerten Highways, kann man auf den Gravelroads schöne 80-100 km/h fahren, die sind ja quasi schön gestreut.

Abends Ergänzung:

Bin heute total, total kaputt. Der Taper war wieder mal da und wir haben den ganzen Tag in J.s Haus innen den Rigips (Drywall) geschliffen. Obwohl Amerika und Nachbarn ja immer technisch so aktuell sind, wird das von Hand gemacht und ist ganz schön anstrengend!

Beim  nach Hause fahren, ist es mir mal wieder klar geworden. Was einen Mann so glücklich machen kann: Der DODGE brummelt mit seinen 8 Zylindern glücklich vor sich hin, Du hörst einen guten Country-Song, währen du mit 80-100 km/h über die Gravelroad fährst, im Rückspiegel (ich versuch das mal für Euch zu fotografieren) Staub, die untergehende Sonne und ganz intensive Farben, jemand der Dir manchmal entgegen kommt und immer die Hand zum Gruß hebt und dann diese endlos Weite, fernab von jeder Hektik. Das ist ein echtes Erlebnis!!